Selbstverständlichkeiten


 

 

 

Keine Symbole!

 

 

 

 

Der Neoformismus ist völlig offen in seiner Ausübung. Es gibt kein Kreuz, das vor Prozessionen hergetragen wird, kein heiliges Buch, kein heiliges Artefakt, keine Statuen von irgendwelchen Göttern und Götzen.

Das Symbol ist der Mensch selbst! Und mehr noch, alles, was IST, ist Zeichen für den Glauben Neoformismus. Der Stein am Straßenrand, ist Verheißung und Erfüllung, der Apfel am Baum, die Ameise am Boden, alles dies ist Zeichen genug für einen Neoformisten!

Überflüssig, sich andere Bilder zu machen!

Keine Tattoos, keine Piercings, keine Klamotten, keine Bärte, keine Sillywalks müssen als Erkennungszeichen herhalten.

Alles!

Ist!

Neoform!

 

 

 

Keine Geheimnisse!

 

Der Neoformismus hat keine Geheimnisse, nichts, was nur eingeweihten zugänglich ist. Nichts, was man studieren müsste, nichts, was man verschieden auslegen könnte. Er liegt als offenes Buch da, für jeden zugänglich. Auch hier ist das Ziel eine Art 'Erlösung'. Jedoch kann und muss sie in diesem Leben gefunden werden! Wenn jemand denkt, in einem bequemen 'Jenseits' würden die Dinge für ihn entwirrt werden, hat er sich mit großer Wahrscheinlichkeit geschnitten! Und kein Erlöser wird einzelne oder Gruppen ins Paradies befördern. Ein entwickelter Mensch braucht auch keinen Erlöser! Er hat Vergebung gelernt, er hat sich selbst erlöst, hat seine gelernte Existenz ganz hinter sich gelassen.

Dem Neoformismus muss nichts geopfert werden!

Es gibt NICHTS, DEM wir opfern müssten! Das große Ganze kann unsere geköpften Hennen nicht mal zur Kenntnis nehmen, so wie wir unsere Darmbakterien nicht wahrnehmen. Und selbst wenn doch, wäre nur absoluter Gleichmut die Folge, keinerlei Wohlwollen, oder Abwendung von Strafe.

Wenn das Gott eine Person wäre, würde sie die Opfer nur verwundert und vielleicht ein wenig traurig betrachten und sich fragen: Warum?

Ist das nicht auch völlig überholt, Gott, GOTT, mit einem geschlachteten Huhn oder einem Lamm BEEINFLUSSEN zu wollen? Wäre der Gott dann nicht sogar käuflich?

So ist dem Opferdenken abzuschwören, jeder kann seine Dankbarkeit ausdrücken, indem er schlicht dankt! Kurz, in Gedanken, kann man Danke sagen. Bei jedem Geschenk, das man neben dem Tag erhält, sagt man kurz:

'Danke!'

Das ist genug. Es erreicht sowieso nur uns selbst.

 

 

 

Wenn Hilfe gebraucht wird, wird sie gewährt!

 

Sie wird gewährt, ohne lange zu diskutieren, was man dafür bekommt, oder wer die Hilfe braucht. Wenn man in der Lage ist, physisch oder psychisch, zu helfen tut man dies. Punkt. Das ist nicht nur gut für den, der die Hilfe braucht,sondern, ganz explizit auch für den, der hilft! Helfen tut gut, helfen macht glücklich! Das ist kein Witz!

So wie Jesus sagte:

'Wenn jemand dich um eine Meile bittet, so gehe mit ihm zwei!'

Aber es ist schon schwer, überhaupt um Hilfe zu bitten. Jeder hat Angst, das die Schwäche vielleicht ausgenutzt wird, oder man ausgelacht wird und in einigen Fällen mag das sogar passieren. Aber man wird überrascht sein, wie viele bereit wären, zu helfen.

Wenn man nur in der Lage wäre, zu fragen.