Eine neue Form!


 

 

 

Neoformismus bedeutet einfach: 'Der Glaube an eine neue Form' und das nur, weil das Kind (noch) einen Namen braucht. Ich möchte den Neoformismus als eine 'seelische Lebensgrundlage' bezeichnen, die eine neue Form im Umgang mit sich selbst und der Welt bedeutet. Anders ist er kaum zu definieren. Das ist, was die innere Welt aus dem Geheimen ans Licht holt. Das ist, herauszufinden, wie man ist! Aber wie ist das ganz tief drin? 'Ich bin so wie ich bin'! Das ist, das Unbewusste bewusst zu machen. Das ist sich selbst kennenzulernen, in allen Tiefen und Untiefen. Das ist 'Wer bin ich?'.

 

Keine Sekte, keine Religion, keine Gruppe, weil jeder, der mitmacht, sein eigenes Zentrum ist!

 

Es geht nicht um eine Form, sondern um Inhalt, ich hoffe, sie sehen mir nach, dass ich der Gesamtheit der Gedanken diesen Namen gebe... Neue Form, weil sie weitgehend 'formlos' ist, was sie von anderen ähnlichen Gebilden unterscheidet. Es gibt keine Rituale, keine bestimmten Frisuren, keine bestimmte Kleidung und keine bestimmten 'Gebete' und geile Moves dazu.

Im Grunde ist jeder einzelne Gedanke schon etwas wie ein Gebet, aber jedes 'Gebet' ist auch nur - Gedanke. Jedes 'Ritual' ist nur Handlung und jede Handlung - ein Ritual. Jede noch so abgefahrene Kutte ist nur Stoff und Schmuck, aber jeder Gegenstand ist Teil des Ganzen.  

 

Die einzige 'Form' ist das Leben, konsequenter: das SEIN an sich. 

 

Neoformismus ist ein Mosaik mit Steinchen aus den Bereichen Naturwissenschaft, Religion und Philosophie. Er ist immer Wandelbar. Er wird logisch und konsequent und aktuell aus den Mosaikteilchen zusammengesetzt.  

 

Der Ausgangspunkt für den Neoformismus und für jeden Menschen ist:

 

Jeder und alles ist auf irgendeinem Punkt einer ENTWICKLUNG, auch wenn das nicht bewusst ist. Auch wenn der Status Quo meist als ein Endpunkt empfunden wird. Auch wenn nach Abschluss der Pubertät oft eher so etwas wie ein Sprung in der Schallplatte stattfindet. Das ist nur zu überwinden, wenn man aufhört, ERGEBNISLOS nachzudenken, zu 'grübeln'! Das ist, wenn das 'I am what I am' zur Gefahr wird, wenn es heisst: 'ich bleib so, wie ich bin'!

 

'Wer bin ich bloß? WAS bin ich? Wer bin ich denn nur? Warum, warum, warum? Wieso ich? Warum ist alles so Scheiße? Warum kann nicht...? Warum? Ich armer...'

 

Statt dessen, und das ist schon eine grundlegende Veränderung, kann so 'nachgedacht' werden, dass ERGEBNISSE die Folge sind! Das scheint eine Selbstverständlichkeit zu sein, aber das ist es in vielen Aspekten des Inneren nicht!

 

Im Folgenden wird noch deutlich, dass dies vom genetischen Code, der körperlichen UND SEELISCHEN 'Programmstruktur' des Lebens, nicht gewünscht ist. Dies würde das zumindest HALBWEGS stabile Gleichgewicht des jeweiligen Menschen gefährden. Lieber den Schmerz, den man kennt, als Experimente, deren Ausgang nicht klar ist.

Es gibt nur diese drei Wege: 

Weitermachen wie immer.

Sich verändern (auch und gerade gedanklich!).

Oder den Suizid. 

 

Letzteren kann ich nur als eitel und dumm bezeichnen. Und das tue ich nicht leichtfertig! Vor dem Leid, das ein Mensch empfinden kann, kann man schon mal schwach werden... Und ein Suizid beendet auf jeden Fall das Leid... Aber er beendet auch jede Chance definitiv und endgültig, glücklich zu werden! Er verhindert auf jeden Fall, sich so weit zu entwickeln, dass man dem Leid einen Sinn geben kann. Er verhindert, IM LEBEN frei zu werden. Er verhindert, auf die Frage nach dem ' Wer bin ich? ' eine zufriedenstellende Antwort zu finden! 

 

Wenn man natürlich in einem Glauben verhaftet ist, der das 'Heil', das Gesundwerden auf ein Leben nach dem Tod verschiebt, wird man vielleicht nie den Sinn einer Entwicklung in diesem Leben und einer Überwindung des Unterbewusstseins sehen können und wollen.

'Es geht doch. Und im Paradies wird alles gut... oder im nächsten Leben. Wer bin ich? Scheiß egal, hauptsache Haus, Auto, Frau...'

 

Ich finde es nur logisch und sinnvoll, in DIESEM Leben seinen Kram zusammen zu kriegen, weil man dann nur positiv überrascht werden kann. Wenn man die Klärung seiner eigenen Konflikte und Traumata und Verletzungen auf nach dem Tode verschiebt, besteht durchaus eine Chance, dass man im Moment einer erzwungenen völligen letzten Erkenntnis (DURCH den Tod), noch einmal zerrissen und bis auf den Grund zerstört wird, bevor man zum Einklang quasi gezwungen wird.

 

Das ist der Zweck des Ganzen, der Grund und Sinn für eine Bewusstwerdung:

 

Jederzeit bereit sein, gänzlich loszulassen, sogar das Leben, wenn es soweit ist.

Dazu müssen Konflikte, Traumata und Verletzungen VERARBEITET sein! Dazu die '7 Schritte' im Folgenden.

Man wird vor dem Tode nie ganz ganz werden, weil erst der Tod eben ganz ganz macht. Mit einem Körper ist IMMER ein Dualismus vorhanden. Der finale Einklang ist mit einem Körper nicht möglich. ABER: Das ist KEIN GRUND, den Tod vorzeitig herbeizuführen! Denn durchaus erreichbar ist der 

 

Erkenntnispunkt!

 

 

Das ist der rote Punkt auf den unten gezeigten Kurven, die die grundsätzliche, mögliche Entwicklung eines Menschen vereinfacht schematisch darstellt:

 

Hier wird die normale und schlechtestmögliche'Lebens-Erkenntnnis-Kurve dargestellt, auf der man ein 'Wie bin ich?' ungefähr ablesen kann..
normale und schlechtestmöglichste 'Lebens-Erkenntnis-Kurve'
Hier wird eine ideale 'Lebens-Erkenntniskurve' dargestellt, in der man die Position des 'Wie bin ich?' ungefähr abzulesen ist.
Ideale 'Lebens - Erkenntnis - Kurve'

 

Der 'Erkenntnispunkt' ist also der Punkt, an dem etwas im Leben umschlägt. Ab dem immer weniger Erkenntnis nötig ist, um mehr innere Freiheit zu erreichen. An dem mehr mögliche Erkenntnis (in Bezug auf das Innere Selbst) erkannt ist, als (wahrscheinlich) noch vor einem liegt. Ab dem man mehr (seelisch) gesund als krank ist. Ab dem der Tod mehr akzeptiert als gefürchtet wird. Je eher also dieser Punkt erreicht wird, desto länger kann das Leben in innerer Freiheit stattfinden. Desto eher haben sie eine zufriedenstellende Antwort auf die Frage:

'Wer bin ich?'

 

 

Dazu MUSS das Unterbewusstsein geknackt werden!

 

 

 

Lehrmeinung ist sicherlich, dass ein Unterbewusstsein integraler Bestandteil einer 'Gesundheit' sei. Dem möchte ich widersprechen! Nur weil von Menschen definiert wird, dass das so richtig sei, (übrigens in den meisten Fällen von Menschen MIT einem gut geschützten Unbewussten), heißt das nicht, dass das der Weisheit letzter Schluss ist! Wenn ungefähr 2/3 dessen, was eine Person im Inneren ausmacht, UNTERDRÜCKT und IGNORIERT wird, dann kann man ebenso von einer massiven Persönlichkeitsspaltung sprechen... Wenn Sie nicht glauben, dass das so viel sein soll, frage ich mal:  

Wie lange würde es dauern, IHR Unbewusstes BEWUSST zu machen? Was würde jemand sehen, der dauernden und uneingeschränkten Einblick in ihr tiefstes Inneres hätte? Wenn sie am Ende ihres Lebens wären und sie die Rechnung schrieben, wieviel ungelöstes, nicht verziehenes wäre da? 

 

Glauben sie mir: Es ist viel. Viel Schmerz. 

 

Das Aufdröseln, das sichtbar machen ist aber der EINZIGE Weg zur Selbsterkenntnis! Wie soll man wissen, wer man ist, wenn man nicht weiß, wer man ist? Wer bin ich? Das herauszufinden geht leider nur mit ständiger, objektiver Selbstbeobachtung, obiger 'Denkmethode', Psychogerede und philosophischen Spinnereien...  

 

Zum Beispiel:

Vermutlich gibt es 'etwas', was man 'Gott' nennen könnte.

 

Es gibt KEINE Wissenschaften ohne das, was man 'Gott' nennen könnte. Irgendwann stösst jeder auf den Gottesbegriff, auch wenn das manche nicht wahrhaben wollen. Das ist die Grenze jeder Wissenschaft, so veränderbar und nicht statisch diese Grenzen auch sind.

Dagegen ist NUR 'Gott' schlicht - Macht. Das hält Menschen dumm, unselbständig und folgsam. 

Eine Selbst- und 'Gott'- Erkenntnis kann nur geschehen, wenn alle Aspekte der 'Erkenntnis' miteinbezogen werden. Die (Natur-) Wissenschaften (Physik, Chemie, Biologie und ihre Unterarten), Religion, Philosophie. 

Bis jetzt sind diese fast überall scharf voneinander getrennt, was auch sinnvoll war. Doch mittlerweile sind sie einzeln so weit, dass es Zeit wird, sie für eine Selbst- (und 'Gott'-) Erkenntnis wieder zusammenzufügen. Die drei Scheiben bilden nur zusammen einen leckeren Burger. Einzeln können sie nicht vollständig zufrieden stellen. Ein ' Wer bin ich? ' lässt sich zufriedenstellend nur beantworten, wenn man den religiösen, den Philosophischen UND den wissenschaftlichen Aspekt GEMEINSAM als Ganzes betrachtet.

 

Oder:

Das Innere ist KEIN Sumpf ohne Boden, keine See ohne Grund.

 

Das Innere ist 'Kugelförmig', es hat einen Punktförmigen Kern, der aber durch Jahrelange Arbeit erst freigelegt werden will. Genau dazu ist das Leben da! Das ist die Chance des Lebens, seinen eigenen Kern zu entdecken! Schicht für Schicht die Sedimente abzutragen und sehen, was darunter ist. Und darunter. Und darunter. Und darunter.

Nach einer weitgehenden Entwicklung wird der punktförmige Kern offenbar, darum herum - Raum. Unendlicher Raum. Der "Anwesenheitsraum". Natürlich erst nach Entfernung der eigenen Denkgrenzen... 

Der Kern hat keine Dimension. Wenn dann keine Denkgrenzen mehr da sind, bedeutet das - Freiheit.

Eine innere Freiheit, die nahezu umfassend ist. Nahezu, weil der letzte Dualismus, der Körper, erst im Tode überwunden wird. Aber sich einfach schon im rechten Teil der obenstehenden Kurve zu befinden, und sich Stück für Stück weiter zu bewegen, ist schon die Erfüllung, die im Leben erreichbar ist. Das bedeutet eine innere Stille und angenehm kühle Leere, die in einer Weise erfüllend ist, dass man es kaum beschreiben kann!

 

Dazu die '7 Schritte'.

 

Das sind Gedanken der Art, wie sie den Neoformismus zum Leben erwecken und ihren 'Denker' ebenso. Vom bloßen ÜBERleben hin zum LEBEN.

 

 

 

Die Lebenseinstellung dessen, was ich mal den Neoformismus nenne, entsteht im einzelnen Menschen! Der EINZELNE und IM Einzelnen ist das Zentrum, nicht in einer Gruppe. Es ist KEINE SEKTE!

Er entsteht in Ihnen!

 

SIE ganz persönlich können das Zentrum ihres eigenen Neoformismus werden. Dafür muss sich der Neoformismus in einer ENTWICKELTEN, einer durchdachten, realistischen und GLAUBWÜRDIGEN 'Religion' (wenn man es so nennen will) spiegeln, nicht in einer empfangenen oder offenbarten.

Es muss eine 'Religion' sein, die im Einklang mit den Wissenschaften steht. Bei JEDER 'herkömmlichen' Religion ist der Gläubige gezwungen, EINIGE Kröten zu schlucken, die mit den Wissenschaften und der Logik im Widerspruch stehen.

Das KANN für einen aufgeklärten Menschen nur unglaubwürdig sein!

 

Deswegen muss eine 'Religion', ein 'Glauben', eine 'Lebenseinstellung', (hier nenne ich das so neutral wie möglich eine seelische Lebensgrundlage), die WISSENSCHAFTEN als Basis benutzen! Sich selbst gegenüber IMMER kritisch sein und entwickeln und loslassen WOLLEN und nicht festhalten! Für den Bergiff der 'Entwicklung' immer offen sein, der ihr sogar immer Voraussetzung und Inhalt sein muss.

 

Die Anwendung durch den Einzelnen wird vielleicht irgendwann in einen Staat münden, der von WÜRDE und WAHRHAFTIGKEIT angetrieben wird.

Und NICHT von Gier. 

 

Das Mosaik 'Neoformismus' bildet sich aus Mosaiksteinchen der Bereiche der Naturwissenschaften, Religion und Philosophie und setzt diese logisch und konsequent zusammen.

Solange man nur einen Aspekt dieser 'Torte' als Sinngebend beachtet, wird man dem Leben nicht gerecht. Jeder dieser Einzelaspekte kann nicht VOLLSTÄNDIG befriedigen, solange es die anderen beiden Aspekte ignoriert. Sie werden die Frage ' Wer bin ich? ' nicht beantworten können, wenn sie nicht alle Aspekte beachten.

Auf die Einbeziehung aller wissenschaftlich grundlegenden Aspekte arbeitet diese Seite hin, um etwas UMFASSENDES zu kreieren. Etwas, das ein wacher, ein logischer Mensch, TATSÄCHLICH GLAUBEN kann!

Was kann man wirklich und reinen Gewissens glauben? Also: Für absolut REALISTISCH und WAHR halten?